Mit dieser ersten Open-Air-Produktion von RambaZamba, die sich speziell, aber nicht nur an Kinder richtet, eröffnet die Gruppe um die Regisseurin Gisela Höhne ihr Alice-Projekt.
Alice, ein kluges, tanzwütiges Mädchen hat versucht, alle Regeln zu lernen, die ihr die Erwachsenenwelt öffnen. Sie gerät auf der Suche nach ihren Eltern jedoch ständig in neue feindliche Situationen, deren Regeln sie nicht durchschaut. Die Welt und die Figuren verwandeln sich fortwährend. Ihre Neugier treibt sie in Begegnungen mit wild gewordenen abgründigen Figuren, die alle Regeln ad absurdum führen, aber auch mit einer bezaubernden Verkörperung ihrer Wünsche und Nöte, der Raupe. Alice droht die Höchststrafe: Kopf ab, obwohl sie keinen Prozess und kein Verbrechen hinter sich hat. Ganz wie in der Politik. Warum eigentlich nicht? Heißt Kopf ab nicht auch, auf seinen Bauch, auf sich selbst zu hören. Und schon erhalten viele Dinge wieder einen Sinn.
In dem kleinen Stück geht es um die Möglichkeit spielerischen, aber auch ernsthaften Umgangs mit Regeln und um die Möglichkeit, alle Dinge auch mal auf den Kopf zu stellen.
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